6. Tag: Rückfahrt Managua bzw. zur Laguna de Apoyo (18, September)

Wieder bin ich schon früh aufgewacht – um 4 Uhr dieses Mal. Ich hab dann einfach gelesen, bis ich den Duft des Kaffees in meinem Zimmer vernommen habe

Am Vormittag habe ich noch ein paar Emails weggeschickt, ein paar Fotos gemacht und Brot fürs Frühstück gekauft. Meiner Mutter ist es am Vormittag nicht so gut gegangen (Übelkeit, Schwindel), aber nach einem hausgemachten, ekelhaft schmeckendem Heilmittel (Zitronensaft, Salz, Wasser) ging es ihr wieder besser.

Zu Mittag hat uns Andi mit Kaiserschmarrn verwöhnt, dazu gestückelte Mangos. Die Mangos, die es hier gibt, kann man mit den importierten gar nicht vergleichen! Freddys wollte ursprünglich mit uns nach Rivas fahren, hat seine Meinung aber dann doch geändert.

Die Fahrt jetzt zur Laguna de Apoyo war recht lustig - erstens durfte ich von Coco bis nach San Juan fahren. Durch den Fluss durch, an den Schlaglöchern vorbei - das war wie in guten alten Zeiten! Dann ist Jose Luis weitergefahren. Die Straße von Nandaime nach Masaya ist aber schon in einem derart schlimmen Zustand, dass wir teilweise neben der Straße gefahren sind. Ca. 20.000 Schlaglöcher und unzähligen Ausweichmanövern sind wir heil in der Lagune angekommen. Die Leute hier sind sehr nett, ich fühle mich sehr wohl. Allerdings ist die Unterkunft ein krasser Gegensatz zu dem, was ich hier bisher gewohnt war :-) Hier gibt es 3 Super-liebe Hunde sowie ein paradoxes Schwein (paradox, weil zahmes Wildschwein), das musste ich fotografieren.

Am Nachmittag waren wir dann in der Laguna schwimmen, das Wasser ist dort total warm. Und es gibt schwimmende Lava-Steine, sieht lustig aus. Und der Hund war natürich auch mit dabei.

Außerdem gibt's einen Teich vor meinem Schlafzimmerfenster, da sind so miese Kröten drin, ich glaub ich muss noch eine Handgranate kaufen gehen (meine Freundin meinte, ich könnte es mit einem Knallfrosch probieren). Vielleicht kann ich den Lärm irgendwie aufnehmen, ist gewaltig. Gut, dass ich vom Flugzeug noch Oropax habe, die werde ich mir heute ins Ohr stopfen.

Jetzt bin ich schon wieder müde (bin ja schon um 4 auf), aber es ist erst 19.30! Ich muss also noch irgendwie wach bleiben, mit den Hunden spielen, lesen oder sonst was, mal sehen, was mir so einfällt.

7. Tag: Laguna de Apoyo (19. September)

Der Tag begann pünktlich um 07:30 mit dem Frühstück. Bisschen Obst, Müsli, Milch und ein kleines bisschen Gallo Pinto, das muss sein. Ich hab am Vormittag wieder ein wenig gelesen, mir einen Film angesehen, das Wildschwein gestreichelt.

Nach dem Mittagessen haben wir uns 3 Kajaks genommen und sind auf den See gepaddelt. Es war so angenehm da draußen, die Ruhe, außer uns haben wir nur noch 2 andere Paddler gesehen.

Abendessen war Bohnen, Tortilla mit Käse und Tomaten-Gurken-Salat. Bin ganz beeindruckt, dass es doch nicht 3x täglich Reis und Bohnen gibt. Tja, Dinge ändern sich halt.

Am Abend hab ich noch ein wenig gelesen, Mails schreiben usw. Alles in allem auch wieder ein sehr ruhiger Tag, morgen wird's da schon wieder stressiger!